Geschichte der Türkei: Von Atatürk bis zur Gegenwart by Klaus Kreiser

By Klaus Kreiser

Die moderne Türkei entstand auf den Trümmern des Osmanischen Reiches. Nach der Gründung der Republik im Jahr 1923 entwickelte sich das Land in wenigen Generationen zum bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich stärksten Staat der area. Klaus Kreiser beschreibt die politische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Landes und erklärt die wichtigsten innen- und außenpolitischen Spannungsfelder, die das Land bis heute beschäftigen – von der Zypern-Frage über den Umgang mit Minderheiten und die öffentliche Rolle der faith bis hin zum Verhältnis zu den islamischen und europäischen Nachbarn.

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Trotz seiner komplexen ethnisch-linguistischen Gemengelage erwies sich Anatolien letztlich als ein Kulturraum, der etwa 4 Millionen Einwanderer aus dem Kaukasus, von der Krim, aus Kreta und den Balkanländern nach mehreren Generationen zu Türken machte. Im historischen Gedächtnis der Bevölkerung bleibt aber als Ergebnis von Vertreibungen und Bevölkerungsaustausch mit Griechenland die Dreiteilung in «Flüchtlinge», «Ausgetauschte» und «Einheimische» haften. Flüchtlinge und «Ausgetauschte» bilden mit ihren Nachkommen etwa ein Drittel oder Viertel der heutigen Bevölkerung.

Zu den nationalen Grenzen bemerkte er, dass diese südlich von İskenderun verliefen und Mosul, Süleymaniye und Kirkuk einschlössen, denn nördlich wie südlich von Kirkuk lebten sowohl Türken als auch Kurden. In den ersten Monaten verschafften sich Abgeordnete mit moralischen und religiösen Anliegen Gehör. Themen waren unter anderem ein erfolgreicher Gesetzesvorschlag zum Verbot von Alkohol und ein verschärftes Ehrenschutzgesetz für den Propheten Muhammad.  40) standen jedenfalls noch nicht auf der Tagesordnung.

Die Einladung der Kemalisten im Oktober 1922 an alle einheimischen Christen, zurückzukehren, war eine leere Geste.  Mai 1924 einschloss. 000 Muslime Griechenland, während 1,2 Millionen Orthodoxe aus der Türkei auswanderten. 000 aus Istanbul, die übrigen aus nichttürkischen Gebieten wie dem Kaukasus, der Ukraine und von der Krim.  Jahrhunderts war die Bevölkerung unterernährt und die Kindersterblichkeit dramatisch hoch. Der Kampf gegen Malaria und Syphilis schien aussichtslos. Im Westen Anatoliens wurden beim Rückzug der griechischen Besatzungsmacht mehr als hunderttausend Häuser zerstört, beträchtlich waren auch die Verluste an Tieren.

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