Jacob (Schattenwandler, Band 1) by Jacquelyn Frank

By Jacquelyn Frank

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Plötzlich spürte er, dass ein Wind aufkam, obwohl es in dem Raum eigentlich keinen geben konnte. Es war Myrrh-Anns Wut. Die Folge ihrer Angst. „Myrrh-Ann, die Zeit drängt“, sagte Jacob barsch, und seine Stimme wurde von der Decke zurückgeworfen, der er sich immer mehr näherte. Der hysterische Ausbruch erstarrte in ihrer bebenden Brust. Die Luft beruhigte sich wieder, als der Vollstrecker ihre Aufmerksamkeit auf sich lenkte. „Falls ich ihn rechtzeitig finde, kann ich versuchen, ihn zu retten. Gelingt mir das nicht, weißt du, was meine Pflicht ist.

Dabei fielen ihr noch ein paar andere äußerst wichtige Dinge auf. Der Mann, der über ihr und Jacob schwebte, war keinesfalls ein Mensch. Obwohl er zwei Füße hatte und relativ menschlich aussah, war er eigentlich eine gigantische Kreatur mit höllisch grünen, böse glühenden Augen in einem missgebildeten Kopf. Er hatte riesige lange Ohren, die spitz zuliefen und eher wie Flossen an seinem Kopf saßen und nicht wie Ohren. Er hatte Reißzähne. Oh, und sehr große Flügel. Isabella hatte das seltsame Bedürfnis, einfach hysterisch zu kichern.

Gut getarnt hockte Jacob auf einer Straßenlaterne und beobachtete, wie Kane sich direkt unter ihm hindurch an seine Beute heranpirschte. Mit einem mühelosen Satz überwand der Vollstrecker mehrere Meter bis zur nächsten Laterne. Kein Laut war zu hören, als seine Füße das Metall berührten, kein Rascheln seiner Kleidung, als er sich erneut hinhockte, ohne zu wanken. Der einzige sichtbare Hinweis war das Flackern der Lampe unter ihm. Es kostete ihn nur einen Moment, dieses kleine Problem zu beheben.

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