Lenin Collected Works (1896-October 1917, Volume 41) by V.I.Lenin

By V.I.Lenin

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LFG Roland C.II

LFG Roland C. II КНИГИ ;ВОЕННАЯ ИСТОРИЯ LFG Roland C. II(Windsock Datafile 49)By Peter M. GroszPublisher: Albatros Productions Ltd199540 PagesISBN: 0948414669PDF19 MBThe LFG Roland C. 1I Walfisch (Whale) made its frontline debut in March-April 1916 and was once really sooner than its time. compared to all different two-seat kinds of its day, on each side of the traces, it stands aside in aerodynamic and structural layout, sufficiently complicated in truth to spawn a single-seat fighter (see WINDSOCK DATAFILENo.

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Vor dem dritten Jahrhundert hat niemand die Probe aufs Exempel ernsthaft versucht. Die Aristokratie hatte daran am allerwenigsten Interesse, da der Monarch im Grunde tat, was auch sie wollte und immer gewollt hatte: Er sicherte die bestehende soziale Ordnung und teilte die Herrschaft über das Reich so mit ihr, dass dem aristokratischen Betätigungsdrang und seinem Hunger nach Macht und Ehre Genüge getan war. Verändert hatten sich der Ausgangs- und der Bezugspunkt der Machtausübung. Ihr Mittelpunkt war nicht mehr der Senat, sondern der Kaiser.

Mit dieser grundlegenden Reform des gesamten Finanzwesens kam Ordnung in die Kassen, und es zeigten sich die Konturen einer Finanzverwaltung, die der Republik immer fremd geblieben war. Zugleich wurde die dem Ritterstand von jeher eigene Erfahrung im Finanz- und Geschäftswesen für den Staatsdienst nutzbar gemacht. Nicht umsonst hatten ritterliche Gesellschaften als Steuer- und Zollpächter (publicani) in der Republik auf ihre Weise die Provinzen ausgeplündert: Was sie 51 dort gelernt und was sie dabei an Reichtum angehäuft hatten, konnte dem monarchischen Staate jetzt um den Preis einer angesehenen Laufbahn im Dienste des Kaisers und um den Preis einer standesgemäßen Besoldung integriert werden.

Inhaltlich bedingte die Notwendigkeit, den mit dem Kaiserkult gegebenen Bruch mit der römischen Tradition nicht zu offenkundig werden zu lassen, eine Form der Verehrung, die über die Heiligkeit des Monarchen keine Aussage machte. Der politische Zweck forderte dies ebenso wenig wie die religiöse Tradition, die im formalen Kultvollzug immer die entscheidende Kommunikation mit den Göttern gesehen und daraus die erfolgreiche Unterwerfung unter den göttlichen Willen abgeleitet hatte. Anders: Weder band der Kaiserkult die persönlichen religiösen Gefühle der Menschen noch war eine bestimmte Gottheit in besonderer Weise dem Kaiser und seiner Verehrung verbunden; erst im christlichen Rom wurde die Dreieinigkeit die offizielle und allgemein verbindliche Gottheit des Imperiums.

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